Dr. med. Karl Schön
Facharzt für Innere Medizin
Hausarzt in Passau

Hausarztpraxis Dr. med. Karl Schön

Belastungs-EKG

Verengungen (Stenosen) der Herzkranzgefäße (Koronarien)  führen zu Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, bei Verschluss zu einem Herzinfarkt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, solche Durchblutungsstörungen des Herzmuskels aufzuspüren. Die Standarduntersuchung ist das Belastungs-EKG, auch Ergometrie genannt. Bei dieser Methode wird durch körperliche Anstrengung (z.B. Radfahren) die Herzarbeit verstärkt und dadurch der Herzmuskel stärker durchblutet. Höhergradige Verengungen in den Herzkranzgefäßen führen zu Durchblutungsstörungen im Herzmuskels, welche im Belastungs-EKG  angezeigt werden. Durch die kontinuierliche EKG-Aufzeichnung in den verschiedenen Belastungsstufen werden auch Herzrhythmusstörungen erkannt, ferner wird der Blutdruck unter Belastung registriert. Das Belastungs-EKG gilt auch Auskunft über das körperliche Leistungsvermögen des Patienten.

Ablauf

Nach entsprechender Satteleinstellung nimmt der Patient am Ergometer (feststehendes Fahrrad) Platz. Mit Saugelektroden werden am freien Oberkörper 10 Elektroden  befestigt, die das EKG über Computer und Monitor aufzeichnen. Die Belastung entspricht etwa der beim Fahrradfahren mit mittlerer Geschwindigkeit und wird individuell auf den Patienten abgestimmt, abhängig von Geschlecht, Alter, Körpergröße und Gewicht. Sie wird langsam gesteigert, bis der Patient die jeweilige „Soll-Last“ erreicht hat. Während der Belastung und während der Erholungsphase wird kontinuierlich ein EKG aufgezeichnet und 2-minütlich der Blutdruck des Patienten gemessen.

Dauer

Ein Belastungs-EKG dauert etwa 15 Minuten.

Risiken

Ein Belastungs-EKG birgt kein Risiko für den Patienten.

Zu beachten

Da Sie sich für ein Belastungs-EKG anstrengen müssen, sollten Sie festes Schuhwerk und leichte Kleidung mitbringen.
Bitte einen Termin bei ihrem Hausarzt vereinbaren.

Internist Hausarzt Dr. Schön